Mine von Calamita
Die Mine von Calamita auf der Insel Elba gehört zu den eindrucksvollsten Zeugnissen der langen Bergbaugeschichte der Insel. Am südlichsten Ausläufer Elbas, der Halbinsel Calamita bei Capoliveri, wurden über viele Jahre hinweg verschiedene Mineralien abgebaut.
Heute sind die gut erhaltenen Anlagen Teil eines Museums und ein spannendes Ausflugsziel für alle, die sich für Geschichte, Technik oder die besondere Landschaft im Süden Elbas interessieren.
Bergbau auf Elba
Das heute stark vom Tourismus geprägte Capoliveri hat eine lange Tradition als Bergarbeiterort. Besonders auf der Halbinsel Calamita spielte der Abbau von Eisenerz eine große Rolle für die wirtschaftliche Entwicklung der Insel.
Die stillgelegten Anlagen geben heute einen guten Eindruck davon, wie aufwendig und prägend der Bergbau für diese Region war.
Besuch der Mine von Calamita
Die ehemaligen Minenanlagen können heute im Rahmen eines Museumsbesuchs erkundet werden. Das folgende Video vermittelt einen ersten Eindruck:
Anfahrt und Lage
Man erreicht das Museum von Capoliveri aus über eine etwa 6 km lange Straße, von der rund 4 km ungeteert sind. Die Strecke ist landschaftlich sehr reizvoll, erfordert aber etwas vorsichtiges Fahren.
Von dort aus geht es weiter zur eigentlichen Mine – etwa 6 km – die üblicherweise mit Shuttle-Fahrzeugen des Museums zurückgelegt werden.
Karte: Mine von Calamita
Tipps für deinen Besuch
- Plane etwas Zeit für die Anfahrt ein – die Strecke ist landschaftlich schön, aber teilweise unbefestigt.
- Die Halbinsel Calamita eignet sich auch hervorragend für Wanderungen und Mountainbike-Touren.
- Kombiniere den Ausflug mit einem Besuch in Capoliveri.
- Gerade außerhalb der Hochsaison ist es hier angenehm ruhig.
Fazit
Die Mine von Calamita ist ein spannendes Ziel für alle, die Elba einmal von einer anderen Seite kennenlernen möchten. Neben der Geschichte des Bergbaus beeindruckt vor allem die wilde, ursprüngliche Landschaft der Halbinsel.